Am nächsten Tag wurde ich mit dem Staunen gar nicht fertig, als ich bei blauen Himmel, ein paar Schäfchenwolken und Sonnenschein am Hoker Valley Track zum Fuße des Mount Cooks wanderte und die schneebedeckten Berge um mich herum bestaunen konnte. Eine friedliche Stimmung, die allerdings täuscht, wie kurz darauf am "Alpine Memorial" ersichtlich wurde. Hier findet man für jeden gefallenen Bergsteiger eine Gedenktafel, die die Todesdaten enden nicht in den 70er oder 80er Jahren, auch aus der jüngsten Vergangenheit sind hier Zeugnisse missglückter Mount Cook Besteigungen zu finden.
Mittlerweile bin ich in Te Anau gelandet und habe gerade noch die restlichen Campingsachen wie eine regenfeste Überhose, einen kleinen Topf und Regenjacke ausgeborgt, um morgen den Milford Track zu bezwingen - wobei sofern man den Wetterprognosen momentan trauen kann (was man in Neuseeland leider nie kann), werde ich nichts von all dem Regenschutz brauchen - denn die Vorhersage für die nächsten Tage: nice, some clouds :). Tja, da bleibt nur zu hoffen dass ich das auch so erleben werde.

Am ersten Tag präsentierte sich der Mount Cook nur wolkenverhangen - dafür riesige Eisberge im Lake Tasman.

Beeindruckend...

Blick vom Lake Tasman zum Lake Pukaki

Kleines Bild mit mir ...

Am zweiten Tag begrüßten mich die schneebedekten Berge - und Sonnenschein.

Wanderung auf dem Hoker Valley Track



Gedenken an die verunglückten Bergsteiger

du musst ja nicht extra nach neuseeland um den winter zu sehen ;-)
AntwortenLöschengruß manfred