Am zweiten Tag wurden wir von .... Wolken begrüßt. Leider nicht über unseren Köpfen sondern rund um uns - sprich wir hatten bei der Passüberquerung bei der wunderbare Ausblicke vorhergesagt waren Nebel mit einer Sichtweise von unter 10 Metern teilweise. War dennoch ein einmaliges Erlebnis und vor allem soooo angstrengend. Denn nach unserem Aufstieg vom Vortag ging es auch an Tag 2 rauf und runter und schlussendlich mussten wir zwar "nur" 400 Höhenmeter nach oben zurücklegen, durch das ständige hoch und runter waren es aber sicherlich nochmal 1000 Meter Höhenunterschied die wir zurück gelegt haben, bevor es dann rund 2 Stunden im Zick-Zack von über 1000 Metern zur zweiten Übernachtungshütte auf rund 150 Meter wieder hinunterging. Sonnenschein dominierte dann unsere Wanderung durch den Neuseeländischen "Urwald" am dritten Tag, an dem sicherlich der Höhepunkt unserer Wanderung, nämlich einem abkühlenden Bad im Lake Manapuri bei der dritten Hütte bei strahlend blauem Himmel folgte - ein einmaliges Erlebnis, auch der folgende Sonnenuntergang am Lake bei einem schlückchen Whisky von Hawk aus Amerika und einem gebratenen Marchmellow (?). Die Abende waren im übrigen immer geprägt von lustigen Uno-Partien mit Thomas, Simone, Sonja und Simon (aus der Schweiz, wobei Sonja in Christchurch wohnt) und Florentin (aus Deutschland) sowie einige weitere tapfere Mitstreiter wie Hawk und Jase aus Amerika). Am letzten Tag habe ich dann gemeinsam mit Sonja den Kepler Track bei Sonnenschein durch wunderschönen Wald beendet, da die meisten nur noch rund 2 Stunden bis Ranbow Bridge gegangen sind und dort den Bus zurück nach Te Anau genommen haben. Wir wollten aber den Fußmarsch bis Te Anau uns nicht entgehen lassen - eine gute Entscheidung bei der herrlichen Landschaft ;). Und das Beste: Am Controll Gate (das ist der Start und Endpunkt des Kepler Tracks) wurden wir mit einem kühlen Bier empfangen, dass Noel aus Wellington für seine Kollegen schon besorgt hatte - sie waren eine Reisegruppe von insgesamt 6 Leuten die mit uns den Kepler Track gemacht haben ... ich sag nur: abendliche Cooking-Competitions ;) - beeindruckend was man auf den Gaskochern der Hütten so alles zaubern kann!
Wie gewohnt natürlich hier noch ein paar Eindrücke von dieser beeindruckenden Wanderung.


Erster Tag: Nach Erreichen der Baumgrenze.




In den Höhlen - ausgestattet mit meiner tollen A1 Kopftaschenlampe :)

Tag 2: Eingeschränkte Sicht auf dem Weg zum Mount Luxmore, dem höchsten Punkt des Tracks (über 1400 Meter).

Tolles Naturschauspiel dank des Nebels.

Die Frage, die uns an diesem Tag begleitete: Reißt der Nebel auf?

Tolle Waldwanderwege



In der Iris Burn Hut beim Frühstück mit Simon, Sonja, Simone und Thomas (im Uhrzeigersinn).





Ankunft am Lake Manapuri.



Tolle Idee von Noel: Ein Gruppenfoto der (noch übrigen Gruppe) am letzten Tag. Einige Wanderer waren umgedreht um den tollen Ausblick von Mt. Luxmore doch noch zu erleben, einige waren bis Rainbow Brigde (Exit des Kepler Tracks) gegangen, die nur rund 1.5 Stunden von der letzten Hütte entfernt ist.

Beeindruckender Sonnenuntergang am Lake Manapuri.



Geschafft: Erinnerungsfoto am Ende des Kepler Tracks - 60 Kilometer liegen hinter mir.
































