30.08.2010

Neuseeland - Goodbye

Nach fünf aufregenden Tagen in Melbourne hieß es für mich am 25. August Abschied nehmen von einem wundervollen Land. Der Abschied verlief jedoch gar nicht so problemlos. Zuerst galt es das Gepäckproblem zu lösen - 2 x 20 Kilo waren erlaubt, was eine wahre Herausforderung darstellte.Erst nachdem ich zwei Pakete (insgesamt 14 Kilo) zur Post gebracht hatte, erreichte ich mit meinen beiden Gepäckstücken dieses Limit ;).
Die nächste Überraschung dann am Flughafen Christchurch am Morgen meines Abfluges: Ich konnte den Air NewZealand Flight von Auckland nach Los Angeles nicht boarden, weil mein Visa abgelehnt wurde. Anscheinend hatten die Amerikaner mein ESTA Visa, mit dem ich bereits zweimal durch Amerika (zum Umsteigen) gereist war, abgelehnt, da ich lt. Air New Zealand einen kleinen Formfehler beim Antrag gemacht haben dürfte. Glücklicherweise konnten die Damen von Air New Zealand ein neues ESTA Visa beantragen und nach einigen Minuten des Zitterns ging es dann doch Richtung Amerika - zuerst jedoch nach Auckland - mit über eine Stunde Verspätung von Christchurch. Die nächste Zitterpartie dann abends um neun am Rollfeld von Auckland. Ein paar Passagiere (darunter auch ich) hatten bereits die riesige Boing 747-400 der Air New Zealand von Auckland nach Los Angeles bestiegen, als es plötzlich hieß dass das Flugzeug technische Probleme hätte. Man sei nicht sicher ob diese gelöst werden können oder nicht. Während die Techniker um das Flugzeug flitzen und versuchten ein Problem bei der Beleuchtung zu reparieren, warteten wir nun also fast 1.5 Stunden im Flieger bevor es endlich losgehen konnte - Neuseeland wollte mich anscheinend nicht "loslassen" ;). In Los Angeles kamen wir dann dementsprechend mit Verspätung an, sodass mein Norah Johnes Konzert beinahe "ins Wasser" gefallen wäre....

Achja: Und das Auto konnte ich leider noch nicht verkaufen, es steht noch im Christhchurch beim Backpacker-Carmarket und wartet auf einen Abnehmer.


Christchurch


Gallery of Arts in Christchurch.


Mein Auto beim Carmarket in Christchurch.


Der Flieger nach L.A.

24.08.2010

5 Tage Melbourne

Unbeschreiblich viele Eindrücke - das ist es was fünf Tage Melbourne bei mir hinterlassen haben. Nicht nur kulturell hat Melbourne wirklich viel zu bieten, auch das Australische "Wildlife" in der unmittelbaren Umgebung von Melbourne (ja sogar in Melbourne) ist beeindruckend. Da kann ich mich natürlich umso glücklicher schätzen, mit meinen Freunden Lee und Derek lokale Knowledge und meine ganz persönlichen Guides zu haben.
Der erste Eindruck von Melbourne für mich war gleich mal ein sehr studentischer, denn vom Flughafen ging es direkt zur Uni Melbourne, wo Derek eine Vorlesung hatte und ich diese gleich mitbesuchte - Biologie und der Bestäubungsprozess der Pflanzen/Bienen… Danach hatte Derek eine Überraschung: Gemeinsam mit einem der Professoren ging es ins Freigehege der Uni Melbourne, wo derzeit 22 Wallabies gehalten werden, eines von ihnen wurde von Menschen aufgezogen, da es von der Mutter verstoßen wurde und ist somit total zutraulich und so hatte ich die Möglichkeit ein Wallabie nicht nur zu sehen sondern sogar auch einmal zu berühren! Und als Zugabe hatte ein Großteil der Wallabies ein kleines Wallabie in ihrem Beutel und hüpfte fleißig durchs Gehege :).
Mittwoch stand dann im Zeichen der "Großstadt", wobei in Melbourne generell eher weniger das Feeling einer Großstadt aufkommt. Mit Lee ging es in die Innenstadt, die ich in den kommenden zwei Tagen reichlich unsicher machte. Auf dem Programm stand für mich beispielsweise eine interessante Tim Bourton Ausstellung mit einer Ausflug in die Welt von Batman, Edward mit den Scherenhänden und Alice im Wunderland. Auch der Queen Victoria Market wurde nicht ausgelassen und beim Stadtbummel kann man schon überrascht die ein oder andere kleine Seitengasse mit beeindruckenden Graffitis an den Wänden finden. Mittwochabend war dann Quiznight angesagt - im Pub um die Ecke. Team "Non-Consensus", wie wir uns zugegebenermaßen treffenderweise nannten landete leider auf dem vorletzten Platz, hatte aber dennoch eine Menge Spaß. Achja, und Canastert wurde auch wieder fleißig, wobei hier gesagt werden muss, dass die Australier gegen die Österreicher eher wenig Chance haben ;) (ok, einige Siege waren durchaus knapp…). Am Sonntag dann ein weiterer Höhepunkt der Reise: Es ging in einen rund eine Stunde entfernten Wildpark, indem neben Kängurus, Koalas einige sehr spezielle Bewohner der australischen Wildnis bewundert werden konnten: "The Tasman Devil", zahlreiche Geccos, Schlangen, Adler und Falke, Eulen, Pukeko (den es ja auch in Neuseeland gibt), natürlich den Emu und vieles mehr. Tolle Idee hier auch: Es gibt zahlreiche BBQ Möglichkeiten und man bringt einfach selbst Fleisch mit und… hmmmm lecker ;). Nur das Digeridoolittle bekam ich nicht zu Gesicht - aber das ist eine andere Geschichte, die wohl besser bei einem der in den kommenden Monaten angesagten Fotoabenden erzählt wird.





Eines der Wallabies im Freigehäge der Uni Melbourne.


Dieses Wallabie wurde von der Mutter verstoßen und daher von Menschen aufgezogen und ist mehr als zutraulich ;).


Federation Square, Blick Richtung Innenstadt.


Die Idee der Free City Bikes hakt in Melbourne etwas, denn die verpflichtenden Radhelme gibt es nirgends auszuborgen.


Trainstation Flindersstreet


In diesem Tower wurden vor einigen Jahrzehnten noch Schrotkugeln hergestellt, heute ist der von einer Glaskuppelüberdacht und von zig Geschäften umgeben.


Die Bibliothek im Herzen Melbournes.


Tim Bourton Ausstellung: Batmobil.


Ganz im Zeichen Tim Bourtons: The Austrian Museum of moving Images


Eindrücke des Queen Elisabeth Markets.





Grafitikunst in Melbourne


Lee, Derek und myself.


Im Wildpark...- der Emu










Tasmanian Devil.






Der Adler im Tiefflug übers Publikum.


BBQ im Tierpark.






14.08.2010

Auf der Piste und weiter nach Akaroa

Skifahren, wo auch Österreichs Nationalteam trainiert (wenn wir in Österreich keinen Schnee haben, nämlich im Sommer) - das war am vergangenen Wochenende in Wanaka auf den Pisten von Treble Cone (20 Minuten von Wanaka) für mich möglich. Nach meinem Flugerlebnis ein weiteres Highlight meines Aufenthaltes in Wanaka, denn wie schon am Tag zuvor präsentierte sich das Wetter von seiner besten Seite. Bei blauem Himmel und bei perfekten Schneebedingungen ging es die Pisten hinunter. Im Unterschied zu Österreich sind die Skigebiete hier weit kleiner, Treble Cone, eines der größten Skigebiete Neuseelands beherbergt beispielsweise "nur" 3 Lifte, wobei einer davon jener für die "Beginner" ist.
Nach dem Skitag in Wanaka ging es für mich am Tag darauf weiter Richtung Ostküste. Meinen ursprünglichen Plan am wunderschönen (und tief verschneiten) Lake Takapo zu übernachten musste ich aufgrund des ausgebuchten Hostels, dass ich auserwählt hatte verwerfen und so setzte ich meinen Trip Richtung Ostküste nach einem neuerlichen Stop bei der historischen "Church of the God Shephard" fort nach Akaroa, dem französischen Örtchen an der Ostküste, rund 45 Autominuten von Christchurch entfernt, wo ich schon im November eine Woche verbracht hatte. Nach einem faulen Freitag und einem Spaziergang durch die verschiedenen, sehr interessanten Gallerien des Ortes ging es für mich heute mit einem Boot zu einer "Seasafari" und wir konnten zahlreiche spotted Shags (Kumerane), New Zealand Fur Seals, unzählige Möven, einen kleinen "Blue Pinguin" und auch zahlreiche Delphine (Hector Dolphins) beobachten - ein wirklich tolles Erlebnis zum Abschluss meiner Reise.
Morgen geht es für mich nun zurück nach Christchurch, wo ich mein Auto auf einem der dortigen "Backpacker Carmarkets" zum Verkauf anbieten werde. Das Gute bei dieser Option ist, dass die Betreiber des Carmarkets für den Einwurf einiger Münzen den Verkauf des Autos übernehmen werden und mir danach einfach das Geld überweisen - das nimmt auf alle Fälle einiges an Stress von mir. Am Dienstag geht es dann weiter Melbourne.... und dann heißt es entgültig "Good Bye New Zealand" - schon jetzt ein trauriges Ereignis!


Bei solchen Ausblicken auf der Piste macht das Skifahren doppelt Spaß :).



Blick entlang der Valley, die ich am Vortag mit dem Flieger entlang geflogen bin.


Auf dem Weg zum Lake Tekapo - ermahnende Straßenschilder.


Je näher ich Tekapo kam, umso mehr Schnee um mich herum.


Vor zwei Wochen bei meinem letzten Stop in Tekapo sah dieses Bild noch leicht anders aus ;).


Willkommen in Akaroa.


Die Strandpromenade der kleinen, verschlafenen Stadt.



Hund Hector an Bord unseres Ausflugschiffes auf dem Weg zu den Delphinen - freilich mit eigener Schwimmweste!


Kleine Maori-Kirche am Ufer.



Eine Shag Kolonie.



Little Blue Pinguin (leider etwas unscharf.)


Hier nisten die Shags.


Paradise Ducks.




Nach einer rund 20 minütigen Suche: Hector Delphine rund um unser Boot.









Ein männlicher New Zealand Fur Seal fühlt sich in seinem Mittagsschlag gestört.